Buchrezension über „Turtels All The Way Down“ von John Green

Der Jugendroman „Turtels All The Way Down“ von John Green ist im Oktober 2017 im amerikanischen Dutton Verlag erschienen. Die deutsche Ausgabe heißt „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ und wurde im Hanser Verlag im November letzten Jahres veröffentlicht.

John Green erzählt von der 16-jährigen Aza Holmes, die eigentlich nicht vor hatte sich an der Suche nach dem Milliadär Russell Pickett zu beteiligen. Aza hat schon genug mit ihrer Panik und ihren wirren Gedanken zu tun, die sie manchmal kontrolieren. Doch als sie und ihre beste Freudin, Daisy von der Hundert-Tausend Doller Belohnung erfahren macht sie bei der Suche mit. Und sie hätte es wieder getan, denn auf der Suche nach Pickett trifft sie seinen Sohn, Davis wieder, den sie aus alten Kinderzeiten kennt…

Erst einmal: Hut ab Mr Green! Sie haben es mal wieder geschafft, mir eine andere Welt zu zeigen! Die Charaktere waren perfekt geschrieben und vertieft, mit allen Kleinigkeiten, die eine Romanfigur ausmachen.

Vor allem in Aza, der Protagonistin, konnte ich mich sehr gut hineinversetzten. Mit ihren Gedankensspiralen und ihrer Verschlossenheit hat sie perfekt in die Geschichte gepasst. Wenn sie sich in ihre Gedanken vertieft hat, wurde ich richtig mitgezogen. Dadurch, dass in ihrem Kopf ein Dialog stattfindet und die Sätze der „bösen“ Stimme immer länger und komplizierter werden, hat man gemerkt, wie es sich für Aza anfühlen muss, in seinen Gedanken gefangen zu sein.

An Davis hat man sehr gut gesehen, dass John Green immer bis ins kleinste Detail geht. Allein, dass er daran denkt, dass Davis eine Iron Man Figur bei sich tragen könnte, hat mich beeindruckt. Denn genau dieses kleine Detail, zeigt so viel von Davis Charakter. Es zeigt, dass er unsicher, einsam, überfordert und verzweifelt ist.

Daisy hat mir am Anfang nicht ganz so gut gefallen. Sie wirde, wie ich finde, sehr oberflächlich vom Charakter. Aber es hat sich nicht so angefühlt, als ob das beabsichtigt wäre. Allerding hat sie mir auch nach einer Weile sehr gut gefallen.

Als ich, noch vor Weihnachten, mir den Klappentext von „Turtels All The Way Down“ durchgelesen habe, habe ich erst nicht gedacht, dass mir die Story gefallen würde. Einfach der Punkt, dass sie nach einem Milliadären suchen, hat mich einbisschen abgeschreckt. Wie so, weiss ich auch nicht genau. Trotzdem habe ich es gelesen und ich schnell gemerkt, dass es eigentlich nihct um die Suche nach Pickett geht, sondern um die Geschichte der Charaktere.

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Lasst euch nicht von dem Klappentext irgendwie abschrecken, denn was hinter dem Umschlag des Buchs steckt ist wunderbar! (Kitschiger ging es auch nicht. Hahaha…) 🙂

 

 

 

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